Endlich sind wir angekommen! Der Plan, so wenig wie möglich zu fliegen, ist aufgegangen und wir haben es mit mehreren Boots- und Fährenfahrten von Malaysia bis nach Süd-Thailand geschafft. Von der Insel Langkawi ging es mit einem Speedboot in gerade mal 1,5 Stunden nach Koh Lipe. Die letzten Meter vor der Küste der thailändischen Insel haben wir mit einem der bekannten Long Tail Holzboote überwunden und dann hieß es Sawadee, was im Thailändischen für „Hallo“ und „Tschüss“ verwendet wird. Das Immigration Häuschen befindet sich direkt am Strand und nach circa einer halben Stunde waren wir mit der Passkontrolle bereits fertig und offiziell in Thailand eingereist. Die Insel Koh Lipe ist eher klein und so konnten wir bequem zu Fuß zu unserer Unterkunft, dem Leelawadee Hotel, laufen. Es gibt eine sehr belebte Straße, die auch gleichzeitig die Süd- mit der Nordküste verbindet. Dort herrscht ein buntes Treiben mit vielen Restaurants, Tauchschulen, Souvenirshops und mittendrin unser Hotel. Wir verbrachten zwei Nächte auf der Insel und ließen unseren ersten offiziellen Thailand-Abend gleich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen.



Am nächsten Morgen ging es für uns gleich los zum Strand. Weißer Sand mit türkis-blauem Wasser erwartete uns. Nachdem wir eine ganze Weile nur an privaten Liegebereichen von Hotels vorbeikamen, haben wir ganz am Ende der Bucht doch noch ein wunderschönes Strand-Café mit kostenlosen Liegen und Schirmen gefunden. Dort verbrachten wir den ganzen Tag mit Schwimmen, Schnorcheln, Kniffeln und einfach nur Chillen! 😎 Am Abend gab es dann noch eine leckere Portion Mango Sticky Rice, worauf Kristin sich schon seit dem Reisebeginn freute!




Nachdem die letzten zwei Wochen in Malaysia mit viel reisen von A nach B verbunden war haben wir uns vorgenommen, einen kleinen Urlaub vom Urlaub einzulegen. 😄 Eine letzte dreistündige Speedbootfahrt brachte uns zu unserer kleinen Auszeit nach Koh Lanta. Das Peaceful Resort für gerade mal 25€ die Nacht war genau das Richtige, um eine Woche lang einfach mal abzuschalten. Wir hatten ein sehr großzügiges und sauberes Zimmer im ersten Stock und einen richtig tollen Pool gleich vor der Tür. Vom wunderschönen Long Beach trennten uns gerade mal 200 Meter. Koh Lanta ist eine wirklich tolle Insel mit der perfekten Mischung aus Stränden, Hotels und jeder Menge lokalen Restaurants. Zum Frühstücken gingen wir jeden Morgen zu Captain Bakery. Dort gab es für uns meistens Bananenpfannkuchen mit Obst und einem Matcha Latte. Die Betreiberin und ihre Tochter freuten sich jeden Tag aufs Neue uns zu sehen – und wir uns auch. 😊




Nach vielen Tagen am Pool und Strand mieteten wir uns für den letzten Tag einen Roller, um die Insel zu erkunden. Am Vormittag besuchten wir das Animal Welfare Center Lanta. Es wurde im Jahr 2000 gegründet und empfängt auch seit 2015 Besucher. Die britische Gründerin bemüht sich seither mit ihrem Team aus Freiwilligen und lokalen Helfern, die Straßenhunde und -katzen zu impfen und zu sterilisieren. Zudem werden verletzte Tiere behandelt und ihnen wird wieder auf die Beine geholfen, sodass sie im besten Fall ein neues Zuhause finden können. All diese Taten basieren auf Spenden und Einnahmen der zugehörigen Kochschule. Wir haben eine kleine Führung durch den Außenbereich, den OP-Saal und die Hundegehege bekommen und konnten anschließend ein Schloss mit einer Botschaft für 500 Baht (ca. 13,50€) kaufen, um eine persönliche Botschaft zu hinterlassen und zusätzlich den Betrag zu 100% an das Tierheim zu spenden. Das entspricht in etwa den Kosten einer Sterilisations-OP. Die Tour hat ebenfalls 250 Baht pro Person gekostet, sodass allein durch den Erlös unseres Besuchs, zwei dieser notwendigen OPs in Zukunft durchgeführt werden können. Mit dem bemalten Schloss, haben wir auch gleich unsere zweite Reise-Challenge-Karte erfüllen können. 😊





Nach diesem wundervollen Besuch beschlossen wir aufgrund des guten Wetters noch auf die andere Inselseite zu Old Town Lanta zu fahren. Dort befindet sich das älteste Dorf von Koh Lanta, was einst der erste Fischerhafen war und stark durch die chinesischen Kolonien beeinflusst wurde. Deshalb sind auch heute noch viele chinesische Restaurants, Lampions und Schreine vorhanden. Wir bummelten durch die kleinen Läden und bestaunten ein kleines süßes Häuschen neben dem anderen. Auf dem Rückweg legten wir noch einen Stopp an unserem Stamm-Straßen-Stand in der Nähe des Hotels ein, um uns ein bisschen Obst und einen kühlen Thai Tee zu gönnen.






Es war wirklich eine schöne Zeit hier auf Koh Lanta und wir haben es sehr genossen. Morgen lassen wir uns von einem Minivan nach Ao Nang aufs Festland bringen, um die Region Krabi zu entdecken. Dort werden wir die nächsten drei Nächte verbringen.
Sawadee!
Kristin & Lukas

