Nach vier Inselaufenthalten in Folge zog es uns am vergangen Donnerstag erstmals aufs thailändische Festland. Reingequetscht in einen vollbepackten Minivan ging es drei Stunden bis nach Ao Nang in die Region Krabi. Im Mild Garden View Resort verbrachten wir drei Nächte in unserem kleinen Bungalow. Noch gleich am Tag unserer Ankunft erkundeten wir die Stadt und bummelten durch die vielen kleine Stände und Lädchen. Zum Abendessen gingen wir in ein Restaurant, das Kodam Kitchen, was Kristin noch von vor vier Jahren sehr gut in Erinnerung hatte und wir wurden von zwei leckeren Currys nicht enttäuscht. Als wir uns auf den Rückweg machten, entdeckten wir nahe unserer Unterkunft einen riesengroßen Night Market. Nachdem wir auf den ersten Blick viele vegetarische Köstlichkeiten erspähten war für uns direkt klar, dass wir dort am nächsten Abend hingehen werden.



Die Tatsache, dass wir seit der ersten Nacht in Colombo mal wieder getrennte Betten in unserem Zimmer hatten, kam besonders Kristin zu Gute, die so bis halb 10 Uhr ausschlafen konnte. Nach einem ausgiebigen Langschläferfrühstück beschlossen wir, die gesamte Strandpromenade bis zum Ao Nang Beach entlang zu laufen. Dies endete in einer kleinen Shopping-Tour von Lukas mit neuer Badehose und recyceltem Portmonee für den Strand und einem Passionsfrucht Smoothie für Kristin. 😊 Zurück in unserem Viertel durfte natürlich eine Abkühlung im Meer nicht fehlen.



Kurze Zeit später fanden wir uns im Getümmel auf dem bereits erwähnten Ao Nang Landmark Night Market wieder. Neben verrückten Dingen, wie den klassischen gegrillten Insekten und Krokodilsfleisch, fiel unsere Auswahl auf Folgendes: Zur Vorspeise gab es frisch zubereitete Sommerrollen mit Tofu, Pilzen, Avocado und Mango und ein paar vegetarische Frühlingsrollen, zum Hauptgang gingen wir zu einer wirklich sehr leckeren Khao Soi Suppe über und rundeten unseren Gaumenschmaus mit Mango Sticky Rice und einem Bananen Roti ab. Für Lukas gab es zusätzlich seinen langersehnten Maiskolben mit Butter und Salz. 🌽 Eins stand auf jeden Fall fest! Es war so lecker, dass wir am nächsten Abend nochmal herkommen mussten.



Mit vollen Bäuchen rollten wir uns früh ins Bett, denn am nächsten Tag war leider kein Ausschlafen angesagt. Um 7:30 Uhr saßen wir schon auf dem Roller zum Tiger Cave Tempel, um noch vor der Hitze die 1240 Stufen bis zur Spitze zu erklimmen. Dort angekommen stellte es sich als gute Idee heraus, da wir trotz mehrerer Stopps nahezu alleine den Aufstieg beschreiten konnten. Der Tempel hat seinen Namen schon vor circa 2000 Jahren erhalten, als eine Gruppe von buddhistischen Mönchen und Nonnen diese Höhle überhaupt nur durch das laute Tigerbrüllen lokalisieren konnte. Seither wurde der Tiger allerdings nicht mehr gesichtet und die Geschichte nur mündlich überliefert. Oben angekommen erwartete uns ein großer goldener Buddha und ein wunderschöner Ausblick auf die einzigartige grüne Felslandschaft von Krabi. Der Blick reichte sogar bis zum Meer. Zurück am Fuße des Berges und schon mindestens zehnmal durchgeschwitzt beschlossen wir dennoch, dass Treppensteigen vorerst nicht mehr Teil unserer Ausflugsplanung sein wird. 😄 Zum Glück föhnte der Fahrtwind uns wieder trocken, sodass wir direkt auf dem Rückweg noch frühstücken gehen konnten. Auch wenn wir uns daheim ohnehin abduschen wollten waren wir sehr froh, dass wir der starken Regendusche gerade noch so entkommen sind. 🌧️





Nach der zweistündigen Regen-/Verschnaufpause flitzten wir mit unserem Scooter zu einer der vielen Mangroven in der Region. Die von uns ausgewählte Mangrove, Thankiri, bietet eine gepflegte Anlage mit Blumenbeeten, Holzstegen über dem Wasser und sogar ein kleines Café. Das Wasser ist glasklar und an manchen Stellen wirklich tief. Ein paar einheimische Kinder badeten auch dort. Trotz Badesachen im Gepäck war es uns etwas zu frisch, nachdem der Regen auch die Temperatur herunter gekühlt hatte. Auf der Hinfahrt hatte Lukas einen lokalen Handelsmarkt am Straßenrand entdeckt, an dem wir noch einen kurzen Halt auf dem Heimweg einlegten. Wir sind auch nicht leer ausgegangen, sondern kauften uns einen Donut für umgerechnet 20 Cent.




Abends ging es dann erneut auf den tollen Food Market. Nachdem wir uns am Vorabend noch zum Probieren alles teilten, kauften wir diesmal unsere Favoriten in doppelter Menge. 😊 Mit einem köstlichen Frucht-Smoothie ließen wir den Abend gemütlich ausklingen, um uns auf den bevorstehenden langen Reisetag vorzubereiten. Denn anders als geplant, geht es für uns nicht zum Khao Sok Nationalpark, sondern in 7 Stunden direkt zur Insel Koh Tao. Leider sind starke Gewitter für den Park gemeldet, sodass wir diesen Ausflug eventuell Mitte Dezember nachholen werden.
Somit endet nach drei Nächten bereits unser Landgang und wir sind wieder auf einer kleinen Insel gestrandet. 🏝️
Dazu bald Meer!
Kristin & Lukas


1240 Stufen😅 Wow, das war anstrengend ;da habt ihr euch den tollen Ausblick und den Tempel wirklich verdient 👍🥰
Wenn ich euer leckeres Essen sehe und die Beschreibung lese…….. Hmmm
Mit Fleisch ist glaube ich, auch für nicht Vegetarier eine schwierige Angelegenheit 😂
Es ist so schön euren Reisebericht zu lesen. Mich nimmt es ein Stückchen mit 🥰
Habt weiter eine wundervolle Zeit ♥️♥️
Ja, der Aufstieg war in der Tat der anstrengenste von allen!😄 Da haben wir uns abends wenigstens ohne schlechtes Gewissen die Bäuche vollhauen können!😋 Es freut uns immer sehr, dass du den Blog verfolgst und ein paar Nachrichten an uns hinterlässt. 😘 Liebe Grüße ins kalte Deutschland!
Fantastische Bilder und Beschreibungen. Und das Essen ist fast zu riechen und schmecken!! Yamm