Es war eine Te(e)rrific Experience: Von Ella bis Nanuoya

Nach Meer, Sonne, Strand und Elefanten ging es für uns weiter ins Landesinnere mit dem nächsten Stopp in Ella und einem weiteren Halt in den Teeplantagen bei Nanuoya. Die gesamte Zugstrecke zwischen Ella und Kandy ist eine der beliebtesten Reiserouten in Sri Lanka, weshalb in diesen sehr lebendigen Orten viele Backpacker zu finden sind.

Ella

Die kleine Bergstadt liegt etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel und 2,5 Stunden von dem Udawalawe Nationalpark entfernt. Auf unserer Autofahrt hierher entdeckten wir kurz vor unserem Ziel gleich den ersten Wasserfall. Generell hat dieser Ort etwas geheimnisvolles mit dem tiefen Nebel über den saftig grünen Wäldern.

Unsere Unterkunft, Maleeshas Homestay, gibt einem das Gefühl in einer gemütlichen Holzhütte zu nächtigen. Die Gastgeberin, Maleesha, wohnt mit ihrer herzlichen Familie im Erdgeschoss und unser wunderschönes Zimmer inklusive eigenem Bad und Balkon befindet sich direkt darüber. Hier lässt es sich auch bei Regenstunden gut aushalten. In den drei Tagen unseres Aufenthalts haben wir eine abenteuerliche Wanderung zum Ellas Rock erfolgreich gemeistert, auf der bekannten Nine Arch Bridge beobachtet, wie ein Zug vorbeifährt und uns einfach durch den belebten Ort treiben lassen.

Die Menschen hier sind besonders zuvorkommend und sehr hilfsbereit. Trotz vieler Tipps und Google Maps haben wir uns dennoch schwer getan, den Aussichtspunkt am Ellas Rock zu finden. Nach insgesamt fünf Stunden Wanderung, zwei Gewittern, über 2000 zurückgelegten Höhenmetern und mehreren Blutegelbissen sind wir abends einfach nur noch tot ins Bett gefallen.

Nanuoya

Vollbepackt ging es um 8:45 Uhr los zum Bahnhof in Ella, um den Zug nach Nanuoya zu nehmen. Dort warteten mit uns bereits viele andere Reisende und wir hatten kurz Bedenken, ob wir doch lieber einen Sitzplatz hätten reservieren sollen. Allerdings war die zweite Klasse nachher halb leer und die Sorgen völlig unberechtigt. Wir sind mit dem Zug noch höher in die Berglandschaft hineingefahren und haben viele Wälder, Wasserfälle und Teeplantagen bestaunen können.

Nach circa drei Stunden sind wir in Nanuoya angekommen. Grüne Hügellandschaften soweit das Auge reicht und überall fleißige Arbeiter, die Tee oder Gemüse ernten. Das Teegeschäft in Sri Lanka wurde 1852 von dem schottischen Teehersteller, James Taylor, eingeführt. Gemeinsam mit Thomas Lipton entwickelte er die Tee Industrie in dem Hochland von Sri Lanka, wodurch die damalige Kolonie den Namen British Ceylon erhielt. Der gleichnamige Ceylon Tee wird bis heute in die ganze Welt exportiert. Nach dem Check-In in das Dream Stay Green für gerade mal 15€ die Nacht haben wir eine kleine Wanderung zu einer Teefabrik und dem Icefall Wasserfall gemacht, um später am Nachmittag den Tag mit einem frischen regionalen Tee ausklingen zu lassen.

Ankunft Nanuoya

Heute freuen wir uns auf den letzten Halt dieser langen, aber traumhaft schönen Zugfahrt und sind bereit für die Stadt Kandy. Dort soll es sehr lebendig und voll von jungen Leuten sein.

Wir werden berichten!
Kristin und Lukas

2 Kommentare

  1. Christina Huber

    Tolle interessante Berichte über Eure Reise. Wunderschöne Bilder
    Bin schon gespannt wie es weitergeht, liebe Grüße

  2. Es ist einfach super spannend euren Weg und eure Abenteuer zu verfolgen. Ich freue mich auf noch viele Beiträge von euch.
    Bleibt gesund und habt ganz viel Spaß und Freude

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