Raus aus der Millionenstadt und ab an die Küste! Auf diesen Streckenabschnitt freuten wir uns schon lange. Die Great Ocean Road führt von Torquay bis kurz vor Port Fairy und ist insgesamt 243km lang.




Wie der Name schon sagt führt sie fast ausschließlich die Südküste von Victoria entlang und bietet wunderschöne Ausblicke auf Buchten, Klippen und Felsformationen. 😍




Das Wetter war sehr wechselhaft, wodurch wir die Landschaft in ganz unterschiedlichen Eindrücken erleben konnten und zudem viele Regenbogen gesehen haben. 🌈



Am ersten Tag fuhren wir bis nach Apollo Bay auf den Recreation Reserve Campinglatz. Da es am Folgetag bereits morgens stark regnete und zudem viel Wind gemeldet war, beschlossen wir, um eine weitere Nacht zu verlängern und beim Serie beziehungsweise YouTube schauen den Regen auszusitzen. Glücklicherweise hatten wir gefühlt zum ersten Mal richtig gutes WLAN. 😅


Am nächsten Morgen wurde der Dauerregen immerhin zum leichten Nieselregen, sodass wir uns für die Weiterfahrt entschieden. Das war genau richtig, denn den restlichen Tag kam sogar immer wieder mal die Sonne durch und der Regen setzte immer pünktlich zu unseren Zwischenstopps aus. ⛅️ Nach einer halben Stunde durch den Eukalyptuswald erreichten wir den Leuchtturm bei Cape Ottway. Auf dem Weg konnten wir sogar ein paar Koalas hoch oben in den Baumkronen schlafen sehen. 🐨😊


Anschließend ging es für uns zu dem absoluten Highlight der Great Ocean Road, zu den weltbekannten Zwölf Aposteln. Die Twelve Apostles sind eine Gruppe beeindruckender Kalksteinfelsen, die durch Meereserosion entstanden, wobei der Wind und die Wellen die ursprünglichen Klippen allmählich zerlegten und die freistehenden Säulen formten. Heute sind es nur noch acht sichtbare Felsen, da einige im Jahr 2005 eingestürzt sind. Immer wieder kam die Sonne ein wenig durch und der Ausblick war wirklich malerisch. 🥰





Für die anstehende Nacht ging es auf einen kostenlosen Stellplatz im Wald kurz vor Portland, wo wir am nächsten Morgen in der Touristeninformation noch das Maritime Museum besuchten. Das gigantische Skelett eines Pottwals war alleine schon die 7 Dollar Eintritt wert. 🐳


Auf der Weiterfahrt überquerten wir kurz vor dem Ort Mount Gambier die Grenze in den Bundesstaat South Australia. Da es strengstens verboten ist, frisches Obst und Gemüse einzuführen und wir natürlich nicht informiert waren, versteckten wir unsere frisch gekauften Lebensmittel kurzer Hand unter dem Fahrersitz. 😂 Wie auch bei allen vorherigen Grenzübergängen gab es auch hier zum Glück keine Kontrollen.

Rundum den Ort Mount Gambier gibt es sehr viele unterirdische Kalksteinhöhlen. So ist ebenfalls nach Einsturz eines solchen Luftloches das Umpherston Sinkhole entstanden. Heute ist es ein toller bepflanzter kleiner Park mit herabhängendem Efeu und sogar ein paar Wasserläufen. Darüberhinaus besuchten wir den blauen See für einen kurzen Mittagsstopp vor der Weiterfahrt.




Am selben Tag erreichten wir nachmittags das schönen Küstenörtchen Robe. Mit einem leckeren Eis in der Hand schlenderten wir die vielen alten Cottages und süßen Lädchen bis zur Uferpromenade entlang.




Am Folgetag nutzen wir das trockene Wetter am Vormittag für einen kleinen Spaziergang zum alten Leuchtturm Obelisk und dem ehemaligen Gefängnis. Dort hüpfte uns bei Ankunft erstmal ein kleines Känguru vor die Füße. 🦘



Hier verbringen wir zurzeit zwei Nächte und morgen am 6. Oktober geht es weiter Richtung Victor Harbour. Wir wünschen uns vor allem, dass das Wetter einigermaßen mitspielt, damit wir die Südküste auch weiterhin genießen können.
Bis bald!
Kristin & Lukas


Wieder mal ist herrliche Natur in eurem Blog zu bestaunen. Danke dass wir eure Erlebnisse auf diese Weise miterleben dürfen.