Über die Tablelands zurück ans Meer, mochten wir sehr

Wie bereits angekündigt sind wir endlich wieder unterwegs. Auf Empfehlung von Kristins Arbeitskollegen machten wir auf unserem Weg Richtung Süden einen kleinen Schlenker über die Atherton Tablelands mit einem ersten Halt in der Nähe von Mareeba. Der Granite Rock Nature Park ist bekannt für einzigartige Felsformationen und zutrauliche Bewohner: die kleinen Felskängurus. Hier machten wir eine Wanderung wortwörtlich über Stock und Stein entlang eines Flussbettes mit einer wunderschönen Aussicht über das Tal am Ende des Weges. Für gerade mal einen Aufpreis von 8$ konnten wir sogar über Nacht im zugehörigen Pinienwald bleiben. 🌲⛺️

Am nächsten Morgen sind wir gleich bei Parköffnung auf das erste Felsplatteau hinuntergeklettert, wo bereits mehrere hungrige Felskängurus auf uns warteten. Sie können sich frei bewegen, kommen aber vor allem früh morgens und abends zu dieser Freifläche, weil sie wissen, dass sie dort etwas zu fressen bekommen. 😊 Das Kängurufutter, welches stark dem Wildparkfutter aus Deutschland ähnelt, konnten wir bereits am Vortag bei der Rezeption kaufen. Die kleinen putzigen Wallabies waren so zutraulich, dass sie einem sogar aus der Hand gefressen haben und wir uns zurückhalten mussten, ihnen nicht mal kurz über den flauschigen Kopf zu streicheln. Zu unserer Freude haben wir sogar mehrere kleine Babys im Beutel ihrer Muttertiere erspäht! 🦘

Da uns unsere kleine Frenchpress zum Kaffeekochen leider in Cairns kaputt gegangen ist, kam es uns gerade gelegen, dass uns die nahegelegene Skybury Rösterei mit wunderschönem Café mehrfach empfohlen wurde. Nach nicht mal 10 Minuten Fahrt konnten wir auf einer tollen Außenterrasse mit Blick über die Tablelands einen richtig leckeren Kaffee genießen. Da sich das Familienunternehmen ebenfalls auf den Anbau von Papayas spezialisiert hat, gönnten wir uns noch eine warme Waffel mit frischem Papayasirup dazu! 🧇🤩 In dem kleinen zugehörigen Laden konnten wir sogar noch eine neue Frenchpress kaufen, bevor wir uns wieder auf den Weg machten. ☕️

Mit dem perfekten Start in den Tag konnte es auch weiter nach Atherton und Youngaburra gehen. In der Touristeninformation haben wir erfahren, dass die gesamte Tableland-Region nicht nur bekannt für den vielfältigen Anbau von exotischen Früchten ist, sondern auch die meisten aktiven Vulkane in Australien beherbergte. 🌋 Wir suchten uns eine Wanderroute aus, bei der wir neben einem Wasserfall im Wald, auch solch einen 350 Meter tiefen inaktiven Krater sehen konnten. Er ist ist heute mit Wasser gefüllt, weshalb man nur circa 50 Meter tief auf eine grünliche Wasseroberfläche hinabschauen kann. Leider konnten wir auch hier weder Baumkängurus noch Helm-Kasuare sehen. 

Dafür hatten wir umso mehr Glück in Youngaburra, wo wir nach circa 40 Minuten geduldigem Warten tatsächlich ein kleines Schnabeltier im Fluss entdecken konnten! 🥹😍

Mit zwei weiteren kostenlosen Übernachtungen in der Nähe von Townsville, ging es über Bowen mit seiner riesigen Mango bis nach Airlie Beach. 🥭

Kaum angekommen in dieser malerischen Gegend war uns direkt klar, dass wir unsere zwei gebuchten Nächte um drei weitere verlängern wollen. Hier verbrachten wir vier volle Tage an der Lagune und dem Meer mit Lesen, Sonnen und einfach mal die Seele baumeln lassen. ☀️🌊

Zum Abschluss dieser tollen Sonnentage gönnten wir uns Pizza zum Mitnehmen, um sie bei untergehender Sonne hinter den Segelbooten am Strand zu genießen. 🌅⛵️🍕

Damit es auch schön abwechslungsreich bleibt, sind wir am 19. August wieder ein wenig ins Landesinnere zum Eungella Nationalpark aufgebrochen. Von dort aus machten wir uns dann weiter Richtung Bundaberg und sind gestern in Hervey Bay angekommen. Davon dann mehr im nächsten Beitrag!

Kristin & Lukas

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