Kuala Lumpur = Freude pur!

Wir sind in unserem nächsten Kapitel angekommen! Nach gerade mal vier Stunden Flug sind wir vergangenen Freitag in Malaysias Hauptstadt gelandet und was sollen wir sagen….einfach WOW! 🤩 Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, ging es mit dem KL Express bei 160kmh zum Hauptbahnhof der Stadt und von dort aus mit Grab (einer Taxi App ähnlich wie Uber) zu unserem Hotel. Hier ragt ein großer Wolkenkratzer neben dem anderen aus dem Boden und spiegelt unverkennbar die Moderne dieser innovativen Stadt wider. Den Kern der Stadt bilden die weltbekannten Petronas Towers, die die höchsten Zwillingsgebäude und zweit höchsten Türme der Welt sind. Dieses Viertel wird auch mit KLCC abgekürzt, was für Kuala Lumpur City Centre steht. Unsere Unterkunft ist ebenfalls dort zu finden – die Scarletz Suites KLCC. Mit einem traumhaften Pool auf dem Dach, einem Fitnessraum und der kleinen Apartmentwohnung im 36. Stockwerk, haben wir es uns drei Nächte richtig gut gehen lassen.

Aufgrund der hohen Temperaturen zur Mittagszeit von bis zu 34 Grad im Schatten ging es für uns schon um 7 Uhr aus dem Haus. Frühstück gab es jeden Morgen beim Supermarkt 7/11 auf die Hand: Ein Bananenbrot und Eiskaffee. Wir wollten die Stadt zu Fuß erkunden und sind direkt bei den Petronas Towers in eine Sackgasse aus Bauzäunen gesteuert, weil dort für die Petronitas aufgebaut wurde, ein Halbmarathon-Lauf für Gleichberechtigung von Frauen. Unser erstes Ziel war eigentlich der Eco Park, doch ihn zu finden eine größere Herausforderung als erwartet. Nachdem uns Google Maps mehrfach zu nicht vorhandenen Parkeingängen gelotst hat, die Leute auf der Straße auch keine richtige Auskunft geben konnten und Lukas Laune nach dem vielen bergauf und Treppensteigen im Keller war, kamen wir irgendwann am Aussichtsturm KL Tower heraus. Dieser öffnete allerdings erst in einer Stunde und so lange darauf zu warten war auch keine Option für uns. Auf der anderen Seite sahen wir plötzlich Treppen, die tatsächlich hinunter zum Eco Park führten und wir hatten Glück im Unglück, denn der Eintritt war aufgrund des städtischen Tages für Nachhaltigkeit kostenlos!

Der schöne Spaziergang im Park endete genau pünktlich zur Öffnungszeit des KL Towers. Wir waren die zweiten in der Ticketschlange und entschieden uns für die Aussichtsplattform auf 276 Metern. Die anderen Besucher wollten scheinbar alle auf das Sky Deck (300m), weshalb wir ganz alleine dort oben waren! Es war eine überwältigende Aussicht und hat sich definitiv gelohnt. Mit den neugewonnenen Höhenmetern ging auch Lukas Laune wieder blitzschnell nach oben. 😊 Wir haben eine ganze Weile auf der Plattform verbracht, bis wir die 360 Grad ausgiebig betrachtet hatten.

Wieder unten angekommen steuerten wir das Bukit Bintang Viertel an. Hier gibt es viele Streetart Kunstwerke zu entdecken und den größten Streetfood Market in Kuala Lumpur. Als wir dort angekommen sind haben wir zwar viele schöne bemalte Gebäude gefunden, einen großen Markt mit Essenständen jedoch eher weniger. Trotzdem haben uns ein paar Restaurants mit vegetarischen Optionen sehr angesprochen, sodass wir beschlossen, am Abend nochmal vorbeizugehen.

Nach den vielen Gedanken an Essen machte sich der Hunger in uns breit und wir wollten zum Mittagessen das bekannte DIN Tai Fung ausprobieren, was Kristins ehemalige Kollegin uns empfohlen hatte. Dieses Restaurant bietet frisch zubereitete und handgefertigte gefüllte Teigtaschen (Dim Sum) an. Diese Spezialität stammt ursprünglich aus Taiwan und hat uns beiden sehr gut geschmeckt. Bei insgesamt 30€ für Vorspeise, zwei Hauptspeisen, zwei verschiedenen Dim Sums zum Teilen, einer Nachspeise und Getränken kann man wirklich nichts sagen! Generell finden wir die multikulturellen asiatischen Essensangebote in der Stadt einfach toll!

Anschließend ging es zu einer kurzen Verschnaufpause zurück ins Hotel, um die Stadt abends bei Dunkelheit nochmal weiter zu erkunden. Dabei mussten wir natürlich auch wenigstens einmal in den großen Rooftop Pool springen. Um 20 Uhr ging es dann wieder los zu den Petronas Towern. Hier findet drei Mal am Abend eine musikbegleitete Licht- und Wassershow statt. Hunderte Menschen saßen verteilt auf dem Boden und warteten bis es losging. Die Show war ganz nett, aber leider nichts besonderes.

Zum Glück lag es ohnehin auf dem Weg zurück in das Streetart Viertel, um etwas zu Abend zu essen. Und dort war er: Der riesige Food Market, den wir bei Tag gar nicht sehen konnten! Zum Glück haben wir ein Vergleichsbild geschossen, denn es war wie eine andere Welt. Hier haben wir ein sehr leckeres Tofu-Gericht mit Reis gegessen und uns auf dem Rückweg noch eine frisch geschnittene Mango gegönnt.

Nachdem der erste Tag ein halber Marathon war und Kristin sich zwei große Blasen gelaufen hatte, starteten wir am zweiten Morgen zwar auch früh, gingen es aber etwas entspannter an. Wir ließen uns mit einem Grab-Taxi zum KL Botanischen Garten fahren, um dort bei angenehmer Temperatur eine Runde spazieren zu gehen. Der Park ist wirklich weitläufig und hat sogar einen kleinen Orchideen-Garten. Zudem haben wir ganz viele Elefantenohr-Pflanzen gesehen, die circa dreimal so groß (und lebendiger) gewesen sind, als Lukas Topfpflanze daheim. 😅

Anschließend sind wir gleich in der Nähe zum historischen Platz, dem Dataran Merdeka gelaufen. Dort wurde 1957 die britische Flagge herabgelassen und zum ersten Mal die malayische Flagge gehisst. Durch dieses historisch bedeutsame Ereignis wurden dort zur Erinnerung an die Kolonialzeit die einzigen britischen Bauwerke im Stadtkern erhalten. Die heutige Grünfläche vor dem Hauptgebäude war damals ein britisches Cricketfeld.

Zuletzt fehlte noch Chinatown auf unserer Liste. Dort bummelten wir als erstes durch den zweistöckigen Petaling Market und kauften ein paar Patches für unsere Rucksäcke und weitere Kleinigkeiten ein. Nachdem wir mehrmals an Ständen vorbeigelaufen sind, die Durian (Stinkfrucht) angeboten haben, mussten wir wenigstens mal ein Durianeis probieren. Fazit: Es schmeckt uns beiden überhaupt nicht und wir verstehen nicht, warum das hier so beliebt ist! Immerhin sahen der Laden und das Eis ganz niedlich aus. 😄 Auf dem Rückweg konnten wir den größten Hindu Tempel der Stadt, Sri Mahamariamman, nicht übersehen. Er tanzt mit seiner bunten Farbe und Höhe im Vergleich zur restlichen Stadt etwas aus der Reihe.

Abends kochten wir uns nur noch Ramen-Nudeln in unserem Apartment und fielen totmüde ins Bett. Wir mussten dringen wieder Energie für den nächsten Tag auftanken, denn da ging es gleich morgens los zum größten Hotel der Welt in die Genting Highlands!

Wenn ihr glaubt, dass wir in Kuala Lumpur schon viel an einem Tag gemacht haben, dann seid gespannt auf unseren Trip zum First World Hotel!
Kristin & Lukas

Ein Kommentar

  1. Wow, ihr Lieben 😊, klingt sehr spannend und seehr anstrengend 😅. Das Essensangebot sieht sehr lecker aus 🥰
    Alles Liebe für Euch und mal schauen, wie der nächste Tag wird 😘

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