Von Galle ging es für uns mit dem Zug weiter die Küste entlang bis nach Mirissa. Die kleine Siedlung liegt direkt östlich von Welligama Bay und bietet einen naturbelassenen Sandstrand mit vielen süßen Cafés, Surfern und tollen Sonnenuntergängen.
Mirissa


Für diese Kurzstrecke von circa 1,5 Stunden gibt es leider kein 1. Klasseticket, weshalb wir die 2. Klasse (mit extrem viel Beinfreiheit für Lukas) nehmen mussten. Immerhin blieb die ganze Strecke der Platz neben uns frei, sodass wir uns in zwei Sitzreihen ausbreiten konnten. Was erwartet man aber auch bei einem Ticketpreis von nur 60 Cent. 😀
Die Ankunft in Mirissa ging auch gleich abenteuerlich weiter, da der „Bahnhof“ aus ein paar Schienen mitten im Grünen besteht und wir erstmal herausfinden mussten, wie wir von dort aus zur nächsten festen Straße und somit auch zum Hotel fahren konnten.
Die ereignisreiche Anreise wurde jedoch gleich mit einem wunderschönen Hostel belohnt. Das Wavelength Hostel bietet insgesamt 15 Zimmer, die über drei Etagen verteilt sind und liegt nur 300 Meter vom Strand entfernt. Unser Zimmer befindet sich im dritten Stock, hat einen großen eigenen Balkon und kostete insgesamt 25€ pro Nacht inklusive Frühstück. Der hauseigene Pool ist sehr sauber und wurde von uns ausgiebig genutzt, um Wasserball zu spielen, ein paar Bahnen zu schwimmen oder einfach nur zu chillen. Wir wurden direkt mit einem strahlend blauen Himmel empfangen und hatten bisher in Summe echt Glück mit dem Wetter! 🙂


Der Strand ist wunderschön und komplett öffentlich zugänglich. Es gibt keine Abschnitte, die zu privaten Hotels gehören und man darf überall kostenlos liegen. Die großen Wellen sind für die vielen Surfer perfekt, jedoch ist es zum Schwimmen eher schwierig. Auf der anderen Seite dieser Bucht liegt der Secret Beach, von dem aus wir einen tollen Sonnenuntergang am ersten Abend beobachtet haben. Zudem gibt es eine Bucht, in der Hawksbill Schildkröten leben. Da wir eigene Taucherbrillen dabei haben, haben wir unser Glück trotz starker Strömung probiert und wurden fündig!




Tangalle
Nach vier Nächten ging es für uns weiter nach Tangalle. Die Stadt hat etwas über 70.000 Einwohner und liegt am östlichen Ende von Sri Lankas Süden. Am ersten Abend sind wir einfach noch ein wenig durch die Straßen gelaufen, um den Ort zu erkunden und sind am Strand entlang bis in die nächste Bucht spaziert. Es scheint viel weniger beliebt als Mirissa, weshalb die Strandhotels teilweise heruntergekommen und verlassen wirken. Trotzdessen begegnen uns alle Menschen hier sehr freundlich und hilfsbereit. Kleine Kinder winken uns oft zu und begrüßen uns mit einem süßen „Hellooo“.


Unsere Unterkunft Frangipani hat direkten Strandzugang und ein hauseigenes Restaurant. Bei unserer Ankunft waren wir die einzigen Gäste, weshalb wir fast alle drei Tage die Ruhe am Strand genossen haben und die Zeit durch Kniffelspielen, Lesen und Schwimmen wie im Fluge vergangen ist.



Morgen früh geht es für uns weiter ins Landesinnere zum Udawalawe Nationalpark. Wir sind gespannt auf die zweistündige Tuk Tuk Fahrt und hoffen, dass wir in den kommenden Tagen mit euch ein paar Wildtierbilder unserer Safari teilen können.
Stay wild und bis bald!


So schön und anschaulich beschrieben, richtig zum Miterleben 💞
Wünsche euch alles Glück dieser Welt ❣️
Das freut uns sehr! Vielen Dank 🙂
Ich liebe es wie Lukas Beine einfach viiiiiel zu lang sind 😀
Er liebt es auch. 😀