Brisbane, Lamington und Byron Bay waren mehr als okay 

Brisbane 

Mit einem kurzen Kaffee-Stopp bei der Sunshine Coast und einem spontanen Besuch des Country Flohmarkts irgendwo im Nirgendwo, ging es für uns nach Brisbane

Auf dem Weg in die Stadt hinein machten wir einen Abstecher zum Coot-ha Lookout, um uns einen ersten Eindruck der Millionstadt und Landeshauptstadt von Queensland von oben zu verschaffen. Bei dem Anblick der vielen Hochhäuser freuten wir uns zur Abwechslung mal wieder auf ein paar Großstadttage. 

Unser Campingplatz, das Brisbane Holiday Village, lag im Süd-Osten etwas außerhalb der Stadt mit direkter Busverbindung ins Zentrum. 

Da es neben dem Highway und auch teilweise unterirdisch eigene Busspuren gibt, schafften wir es in unter 30 Minuten in die Stadt. Neben einer großen Shoppingstraße und schönen Promenaden den gesamten Fluss entlang, gibt es allerdings nicht wirklich viele Sehenswürdigkeiten. 

Dennoch besuchten wir das Modern Art Museum, den botanischen Garten, das Skydeck des Star Towers und schlenderten zufällig über den Stadtmarkt, der jeden Mittwoch stattfindet. Dort gab es sogar einen deutschen Bratwurststand, der natürlich mit veganer Wurst und Sauerkraut getestet wurde. Wir sagen: Es war eher eine 5/10 🫠😁

Darüberhinaus trafen wir uns Dienstagabend mit Kristins Arbeitskollegen aus Cairns, Jamie. Er und seine Freundin haben inzwischen einen neuen Job in Brisbane angefangen. Nach einem leckeren Burger gingen wir gemeinsam in die Savile Row, eine von vielen versteckten Bars in der Stadt. Nachdem wir von der Straße einfach durch eine einsame orangene Tür gingen, befanden wir uns in einer 80er Jahre Bar mit über 900 verschiedenen Spirituosen. Wir hatten einen schönen Abend und ließen ihn mit eins zwei Drinks ausklingen. Ein Abend in anderer Gesellschaft war zur Abwechslung mal erfrischend! 😂

Nach diesen fünf Tagen wollten wir uns auf der Weiterreise noch die Stadt Gold Coast mit dem berühmten Surfers Paradise Strand ansehen. Auch wenn uns der Ort etwas zu touristisch war, verbrachten wir einen netten Tag bei gutem Wetter am Strand. 

Auf dem Weg dorthin schwelgte Kristin noch etwas in Nostalgie, denn wir besuchten den Fishers Club, der als Drehort der Kinderserie „H2O – plötzlich Meerjungfrau“ diente und sie ganz verzauberte. 🧜🏼‍♀️ Allein dafür hatte es sich schon gelohnt. 💭

Lamington Nationalpark 

Nach der städtischen Luft war es wieder Zeit für einen Abstecher ins Grüne. Hierfür fuhren wir in den zwei Stunden entfernten Lamington Nationalpark. Der subtropische Regenwald ist unterteilt in Osten (Binna Burra Region) und Westen (Oreillys Region). Wir buchten uns zwei Nächte auf dem Oreillys Campground, den wir über eine Serpentinenartige Straße den Berg hinauf erreichten. Wir hatten einen wunderschönen Platz auf einem Grashügel mit direktem Blick auf die Berge in der Ferne.

Nach unserer Ankunft machten wir zwei kleinere Spaziergänge. Zum einen ging es über den ersten Baumwipfelpfad der Welt (dementsprechend rappelig und wackelig war er auch). 😳Trotzdessen ließ Lukas es sich nicht nehmen, auch noch mit einer kleinen Metalleiter bis in die Krone des größten Baumes auf 32 Meter hochzuklettern. 🌳🧗🏼🪜

Der zweite Pfad führte zu den sogenannten Feenbäumen mit ihren riesigen hohlen Stämmen. 🧚🏼‍♀️

Den Abend ließen wir bei einem wunderbaren Sonnenuntergang auf der Holzterrasse des Campingplatzes bei einer Runde Kniffel ausklingen. 🌄

Für den Folgetag suchten wir uns eine 15km lange Route für eine Ganztageswanderung aus. Wir waren fast die gesamte Zeit unter uns, kamen an mindestens 7 verschiedenen Wasserfällen vorbei und mussten mehrmals abenteuerlich den Fluss überqueren. 

Insgesamt waren wir mit kleiner Pause über fünf Stunden unterwegs und können festhalten, dass es im Vergleich zu Sri Lanka und Laos die bisher schönste große Wanderung unserer Reise war. 🥰

Byron Bay 

Am 07. September ging es aus den Bergen zurück an die Küste nach Byron Bay. Unserer Meinung nach leider der nächste touristengemachte Ort hier an der Ostküste. Mit drei Nächten im Byron Bay Discovery Park hatten wir somit gut geplant und auch zwei schöne Tage in dem Städtchen verbringen können. Gleich bei Ankunft stolperten wir wieder in den nächsten Markt und erkundeten den bekannten Surferstrand. 🏄🏼🌊

Hier verbrachten auch wir den nächsten Vormittag mit sonnen und lesen, bevor wir uns zurück auf dem Campingplatz mal wieder ein Tennis-Match lieferten. 🎾

Nachdem wir in dem Örtchen schon alles gesehen hatten, wollten wir noch einen Spaziergang entlang des Byron Cape zum Leuchtturm machen. Der Spaziergang entpuppte sich als überraschend schöne Rundwanderung, wo wir neben zwei Koalas auch erneut etliche Buckelwale beobachten konnten. 🐨🐋

Oben angekommen, konnten wir auch einen Blick auf die abgelegene Bucht werfen, die vor allem bei den heimischen Surfern beliebt ist. 

Mit diesem abwechslungsreichen Programm haben wir wieder tolle Erlebnisse in den letzten zwei Wochen gesammelt. 

Im nächsten Blog berichten wir euch von der letzten Etappe der Ostküste bis nach Sydney! 🚐

Kristin & Lukas 

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